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Lukas Sulzer
fleischsteuer
Fleischsteuer Hast du gewusst, dass...
...100 Gramm Fleisch...
...2000 Liter Wasser verbrauchen?
Das Wichtigste in Kürze
Die Welternährungsorganisation (FAO) belegt mit der kürzlich
veröffentlichten Studie erneut, dass die Auswirkungen der
industriellen Tierzucht durch den Fleischkonsum zum schlimmsten
Verursacher der Umweltverschmutzung gehört.
" Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf dieser Erde so erhöhen, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung."
Albert Einstein (1879 - 1955)
Einleitung
In der Umweltpolitik wurden bisher verschiedene Lösungsansätze in Betracht bezogen, um die Umweltverschmutzung zu minimieren. Dabei wurden äusserst fragwürdige Symptombekämpfungen eingeführt. Eines der jüngsten Beispiele war die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf Autobahnen für einen beschränkten Zeitraum.
Im Weiteren plant der Bund CO2-Abgaben für bestimmte Personenfahrzeuge.
Nun wird es Zeit, dass man durch Einführung der Fleischsteuer die Umweltproblematik an der Wurzel anpackt.
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Unsere Jugend - unsere Zukunft
Auf dem Onlineportal "WWF Jugend" beweisen jugendliche Umweltschützer, dass Sie vom Denkvermögen her noch manchem Politiker überlegen sind. Besonders die Kaderleute vom WWF Schweiz, aber auch die Grünen könnten von den Jugendlichen noch viel Lernen.
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PETA Deutschland fordert die Fleischsteuer
Die weltweit grösste Tierschutzorganisation fordert ebenfalls die Fleischsteuer einzuführen. Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass die Tierwirtschaft (und damit der Konsum tierischer Produkte) ganz besonders stark zum Klimawandel beiträgt.
Die Welternährungsorganisation benennt sie sogar als einen der Hauptverursacher der grössten Umweltprobleme unserer Zeit.
Deshalb fordert PETA Deutschland e.V., tierische Erzeugnisse von dem vergünstigten Mehrwertsteuersatz (7 %) auszunehmen und hat dafür einen Gesetzentwurf ausgearbeitet. Klimaschädliche und tierquälerische Produkte sollen in Zukunft nicht weiter "subventioniert" werden. Zudem soll auf diese Weise eine gesellschaftliche Verschiebung hin zu Klima schonender, pflanzlicher Kost eingeleitet werden.
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Grüne fordern politische Massnahmen
Nachdem in der Umweltpolitik manche Symptombekämpfung eingeführt wurde, und die Grüne Partei Schweiz die Fleischsteuer in seiner Parteizeitschrift (Nr.2/2008) scharf kritisierte, fordert die Jungpartei nun endlich eine Klima-Abgabe für importierte Nahrungs- und Futtermittel sowie weitere politische Massnahmen.
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Tolles Projekt von Greenpeace
Endlich getraut sich auch "Greenpeace", eine der bekannstesten Umweltschutzorganisation, die neagativen Folgen durch den Fleischkonsum zu thematisieren.
Die Plattform lovepeace.ch, ein Projekt von Greenpeace Schweiz bietet zudem die Möglichkeit ein eigenes Umweltprojekt zu lancieren oder neue Freunde kennen zu lernen.
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Wann kommt die Fleischsteuer?
Die Einfuhr einer allgemeinen Fleischsteuer scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Schon in dem Bericht der UN Ernährungskommission aus dem Jahre 2006 wurden die fatalen Folgen des Fleischkonsums belegt. 70% der Wälder des Amazonas Gebietes wurden für Weideland und 30% (zum größten Teil) dem Futtermittelanbau geopfert. 50% der weltweiten Getreide- und sogar 90% der Sojaernte wird an Tiere für die Fleisch- und Milchproduktion verfüttert. Weiter wurde berichtet, dass 1 Kg Fleisch zwischen 13000 bis 100000 Liter Wasser verbraucht, während für 1 Kg Getreide lediglich 1000 bis 2000 Liter gebraucht wird. Ein Gespräch über die Nahrungskrise muss also immer auch ein Gespräch über die katastrophalen Folgen der globalen Fleischwirtschaft sein.
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